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Aufgabe 4 – Milch

Milch gilt als ein wertvolles Nahrungsmittel, das neben der nötigen Energie auch Vitamine, Spurenelemente und wichtige Baustoffe für den Körper liefert. Trotzdem kann Milch zu gesundheitlichen Problemen führen. Gegen die enthaltenen Proteine können Allergien entwickelt werden. Falls die vorhandene Lactose (ein Disaccharid) nicht gespalten werden kann, führt das zu der sogenannten Laktoseintoleranz.

Casein und Molkereiproteine bilden den Hauptproteinanteil der Milch.

4.1

Beschreibe ausführlich die Strukturebenen eines Proteins.

7 BE

4.2

Tropft man Zitronensaft oder Essig in die Milch, bilden sich sehr schnell weiße bis gelbliche Klumpen, die sich am Boden des Gefäßes absetzen.

Benenne das beobachtete Phänomen und begründe die Beobachtung.

Nenne weitere mögliche Auslöser dieses Phänomens.

5 BE

4.3

Eine der Möglichkeiten, einer Milcheiweißallergie zu begegnen, ist die Herstellung der „HA“-Milch (HA = hypoallergen). Die Grundlage ist die enzymatische Spaltung der vorliegenden Proteine auf kleinere Stücke – Peptide, die normalerweise keine oder abgeschwächte allergische Reaktion hervorrufen. Etwas ungünstig ist allerdings, dass Peptide bitter schmecken können, der Geschmack der Milch wird also dadurch verändert.

Nenne die Art der Reaktion.

Erkläre die allgemeine Wirkungsweise eines Katalysators.

4 BE

4.4

Bei der Spaltung von Casein kann auch ein Tripeptid (Serin-Lysin-Valin) entstehen:

Serin (2-Amino-3-Hydroxypropansäure),

Lysin (2,6-Diaminohexansäure),

Valin (2-Amino-3-methylbutansäure).

Zeichne die Strukturformel des Tripeptids, kennzeichne und benenne das Strukturmerkmal.

4 BE

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