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Aufgabe 1 – Zucker oder Süßstoff?

Zucker in Form von Glucose ist einer der wichtigsten Energieträger für zelluläre Prozesse und dient als natürliches Süßungsmittel. Zahlreichen verarbeiteten Nahrungsmitteln werden zur Geschmacksoptimierung Süßungsmittel zugesetzt. Das können Saccharose (Haushaltszucker) aber auch verschiedene Süßstoffe (z. B. Acesulfam, Cyclamat oder Saccharin) sein. Obwohl die ernährungsphysiologischen Auswirkungen in Studien untersucht wurden, ist der Ersatz von Zucker durch Süßstoffe umstritten.

1

Durch eine enzymatische Spaltung des Disaccharids Saccharose mithilfe von Saccharase entstehen Glucose und Fructose, welche von den Zellen aufgenommen werden können.

Stelle den allgemeinen Ablauf einer enzymatisch katalysierten Reaktion mithilfe einer beschrifteten Skizze dar.

6 BE

2

Erläutere den Transport von Glucose aus dem Darminnenraum in das Blut anhand von Material 1 (M 1).

6 BE

3

Softdrinks sind aromatisierte und gesüßte Erfrischungsgetränke auf Wasserbasis ohne Alkoholzusatz und gehören zu den am häufigsten konsumierten Getränken Deutschlands. Um den Kaloriengehalt in Getränken zu verringern, wird Zucker teilweise oder ganz durch verschiedene Süßstoffe ersetzt und die Getränke als „Light“-/„Zero“-Variante vermarktet.

3.1

Prüfe die bereitgestellten Softdrinks experimentell auf das Vorhandensein von Zucker (M 2) und leite von den Beobachtungsergebnissen ab, bei welcher Probe es sich um die „Light“-/„Zero“-Variante bzw. die Variante mit Zuckerzusatz handelt.

Hinweis: Sollten dir die Planung und/oder die Durchführung nicht gelingen oder sollten dir die Ergebnisse unbrauchbar erscheinen, können korrekte Daten von der Aufsicht führenden Lehrkraft angefordert werden. Für die Planung und Durchführung werden in diesem Fall bis zu sechs Bewertungseinheiten nicht erteilt.

10 BE
3.2

Beurteile die Aussagekraft des Experimentes im Hinblick auf die darin enthaltenen Süßungsmittel.

3 BE

4

Beurteile ausgehend von den in Material 3 dargestellten Studienergebnissen die in Material 4 beschriebene Blundell-Hill-Hypothese (M 3, M 4).

5 BE

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