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BayernGymnasium (G9)

Lerninhalte in Chemie

Aufgabe IV – Cyanotypie – fotochemischer Blaudruck

John Herschel entwickelte 1842 die Cyanotypie, ein fotografisches Verfahren, welches blau eingefärbte Bilder liefert. Durch den Einsatz vollautomatischer Belichtungsapparate in den 1920er Jahren entstand der Begriff Blaupause für diese Technik. In der heutigen Zeit wird die Cyanotypie vor allem von Künstlern verwendet.

1

Erkläre mithilfe des EPA-Modells die räumliche Anordnung der Liganden im Hexacyanidoferrat(II)-Ion Formula: (\ce{[Fe(CN)6]^4-})Formula: (\ce{[Fe(CN)6]^4-}) um das zentrale Eisen(II)-Ion (M 2).

Beschreibe die koordinative Bindung an diesem Beispiel (M 2).

7 BE

2

Formuliere die Reaktionsgleichung für die Reaktion des Trioxalatoferrat(III)-Ions bei der Belichtung mit UV-Licht (M 2).

Begründe, dass es sich hierbei um eine Redoxreaktion handelt (M 2).

6 BE

3

Erstelle zu den Stoffumwandlungen bei der Cyanotypie ein Fließschema, das von der Belichtung von Kaliumtrioxalatoferrat(III) zum Blaupigment führt (M 1, M 2).

Begründe, dass die unterschiedlichen Löslichkeiten der verwendeten Stoffe für die Erstellung einer Cyanotypie eine Rolle spielen (M 1, M 2, M 3).

7 BE

4

Zeichne eine beschriftete Elektrolysezelle für die elektrochemische Gewinnung von rotem Blutlaugensalz (M 2, M 3).

Formuliere für die bei der Elektrolyse ablaufenden Reaktionen die Teilgleichungen sowie die Gesamtgleichung (M 2, M 3).

Berechne die Dauer der Elektrolyse, um 10 Gramm rotes Blutlaugensalz unter den beschriebenen Bedingungen elektrolytisch herzustellen (M 2, M 3).

14 BE

5

Erläutere anhand von insgesamt drei Sicherheits- und Umweltaspekten Überlegungen, die bei der Planung des Experiments für den Schnuppertag getätigt werden sollten (M 2, M 3).

6 BE
40 BE

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